Geschäftsbericht 2020

04. Juni 2021

Die Geschäftsberichte 2020 stehen zum Download bereit.

Die Sozialversicherungen meisterten das erste Pandemiejahr gut

Die Glarner Sozialversicherungen konnten das erste Pandemiejahr trotz Mehrarbeit aufgrund der vom Bundesrat beschlossenen zusätzlichen Corona-Leistungen gut bewältigen. Sowohl die Summe der verschiedenen Versicherungsleistungen als auch der Beiträge nahmen im Jahr 2020 zu.

Die sozialversicherungen glarus (svgl) erwiesen sich während der Corona-Pandemie als flexibel und stabil: Motivierte und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgten jederzeit dafür, dass sämtliche Versicherungsgeschäfte gesichert, ordnungsgemäss und zeitgerecht abgewickelt werden konnten, insbesondere die auszurichtenden AHV- und IV-Renten, Ergänzungsleistungen (EL), Erwerbsersatzleistungen für Dienstleistende in Armee und Zivilschutz (EO), Mutterschaftsentschädigung (MSE) sowie die Familien- und Ausbildungszulagen.

Zusätzliche Herausforderungen

Auch zusätzliche Herausforderungen, wie die Einführung der neuen Sozialversicherung Corona-Erwerbersatzleistungen (Corona-EO) im März 2020 konnten reibungslos abgewickelt werden. Damit konnten Eltern, Personen in Quarantäne, Selbständigerwerbende und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung Entschädigungen für Erwerbsausfall beanspruchen. Die Eingliederungs- und Abklärungsarbeit der IV-Stelle wurde allerdings im letzten Jahr durch die Pandemie erschwert oder teilweise gar verunmöglicht.

Die vereinnahmten Versicherungsbeiträge beliefen sich 2020 auf 106'368'091 Franken, die ausgerichteten Versicherungsleistungen auf 201'672'526 Franken. Davon entfielen allein im Jahr 2020 6'772'531 Franken (und per Ende 31. Mai 2021 bereits 8'836'480.80 Franken) auf die neue Versicherungsleistung Corona-EO. Daraus ergibt sich ein Gesamtvolumen von 308'040'617 Franken und damit ein Anstieg von 4.66 % gegenüber dem Vorjahresvolumen von 294'328'349 Franken.

Versicherungsleistungen und –beiträge wachsen

Es ist gegenüber dem Vorjahr eine Zunahme zu verzeichnen, insbesondere bei den Leistungen der Hilflosenentschädigung für AHV-Rentnerinnen und Rentner (+14 %); beim IV-Taggeld für Integrationsmassnahmen: Frühinterventionsmassnahmen, Integrationsmassnahmen, berufliche Massnahmen oder die Eingliederung von IV-Rentnerinnen und IV-Rentnern (+ 47 %); bei der MSE (+35 %) oder den EL zur AHV (+6 %). Andererseits ergeben sich bei den AHV/IV/EO-Beiträgen Mehreinnahmen von 4 Prozent. Ein pandemiebedingter Rückgang dieser auf den Löhnen und Einkommen basierenden Einnahmen ist 2020 damit nicht zu verzeichnen.

Die Zunahme der ausgerichteten Leistungen widerspiegelt einerseits die demografische Entwicklung in der Schweiz und anderseits die verstärkten Integrationsbestrebungen der IV-Stelle für die Integration von Versicherten im Arbeitsmarkt. Im Kanton Glarus konnten von 83 Personen mit Eingliederungspotenzial 67 Personen an ihrer Arbeitsstelle weiterbeschäftigt werden oder eine neue Arbeitsstelle finden. 16 Personen waren nach abgeschlossenen Integrationsmassnahmen auf Arbeitssuche. Die IV-Stelle ist für eine erfolgreiche Integration ins Erwerbsleben auf das Zusammenwirken mehrerer Akteure angewiesen, wie Partnerorganisationen, Arbeitgebende, Ärztinnen und Ärzten sowie der versicherten Personen.

Im Fokus stehen auch die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die während ihres Ausbildungswegs mit einer breiten Palette von beruflichen Massnahmen unterstützt werden. Mit der Weiterentwicklung der IV werden insbesondere für diese Zielgruppe die Eingliederungsangebote optimiert.

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