Der Bundesrat hat Entschädigungen eingeführt, um die wirtschaftlichen Folgen der Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus abzufedern.

Bund und Kantone haben mit dem neuen COVID-19-Gesetz die Kompetenz, Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus zu erlassen. Die wirtschaftlichen Folgen dieser Massnahmen werden mit dem Corona-Erwerbsersatz abgedeckt.

Hier finden Sie wichtige Informationen rund um die Corona-Erwerbsausfallentschädigung sowie die online Anmeldemöglichkeiten. Sie können den Anspruch rückwirkend auf den 17. September 2020 bis spätestens am 31. März 2022 geltend machen. Der Anspruch endet spätestens am 31. Dezember 2021.

Wer hat Anspruch auf eine Entschädigung?

  • Eltern mit Kindern, die ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen müssen, weil die Fremdbetreuung der Kinder nicht mehr gewährleistet ist.
  • Personen, die wegen einer Quarantänemassnahme ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen müssen.
  • Selbständigerwerbende, Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung sowie mitarbeitende Ehegatten resp. eingetragene Partner von Selbständigerwerbenden oder Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung, die ihren Betrieb wegen kantonal oder auf Bundesebene festgelegten Massnahmen schliessen müssen.
  • Selbständigerwerbende, Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung sowie mitarbeitende Ehegatten resp. eingetragene Partner von Selbständigerwerbenden oder Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung, die vom Veranstaltungsverbot betroffen sind oder deren Veranstaltung wegen kantonal oder auf Bundesebene festgelegten Massnahmen abgesagt wurde.
  • Selbständigerwerbende, Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung sowie mitarbeitende Ehegatten resp. eingetragene Partner von Selbständigerwerbenden oder Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung, die ihre Erwerbstätigkeit aufgrund von Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus massgeblich einschränken müssen und im Jahr 2019 ein AHV-pflichtiges Einkommen von mindestens 10'000 Franken erzielt haben. Für Ansprüche bis 18. Dezember 2020 muss die Umsatzeinbusse mindestens 55 Prozent betragen (im Vergleich zu den Vor­jahren). Ab 19. Dezember 2020 gilt die Schwelle von 40 Prozent, ab 01. April 2021 30 Prozent.
  • Besonders gefährdete Personen, sofern sie ihre Arbeit nicht von zu Hause aus verrichten können. Diese Regelung gilt vom 18. Januar 2021 bis 31. August 2021.

Kontakt für Fragen zur Corona-Entschädigung

Zuständig ist diejenige Ausgleichskasse, bei der die AHV-Beiträge abgerechnet werden. Kundinnen und Kunden unserer Ausgleichskasse steht folgende Direktwahl zur Verfügung: 055 648 11 80

Corona

Unser Empfang ist wieder geöffnet. Bitte kontaktieren Sie uns weiterhin per Telefon oder E-Mail. Voranmeldungen für Termine sind erwünscht.

Möchten Sie Unterlagen vorbeibringen? Legen Sie diese in den Briefkasten rechts bei unserem Hauseingang.

Informationen zu und Anmeldung für die Corona-Erwerbsentschädigung ab 17.09.2020 finden Sie hier.

Corona Masken für EL-Beziehende